Teilezurichter = parts processor (engl.) = TR?
Teilezurichter ist ein zum 2. Oktober 1939 anerkannter Ausbildungsberuf gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die zweijährige betriebliche oder schulische Ausbildung zum Teilezurichter wird durch eine theoretische und eine praktische Prüfung vor der IHK abgeschlossen. Teilezurichter sind in der Herstellungs- und Montagetechnik, der Metallindustrie und im Metallbau tätig. Sie sind für die Montage, Produktion, Wartung und Maschinenpflege zuständig.
Inhalte der Ausbildung sind unter anderem das Erlernen von zerspanenden Fertigungsverfahren, Produktionstechnik, Instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen, Lesen von Technischen Zeichnungen, Umweltschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz. Teilezurichter verrichten ihre Arbeit überwiegend in Fertigungshallen oder Werkstätten. Technisches Interesse und die Bereitschaft zum genauen Arbeiten sind Voraussetzung.
Nach abgeschlossener Berufsausbildung ist der Aufstieg zum Industriemeister/in in der Fachrichtung Metall, Mechanikermeister/in oder Techniker/in möglich.
Zum August 2013 wird die IHK den Beruf des Teilezurichters abschaffen. Neuverträge werden dann nur noch für den Beruf "Fachkraft für Metalltechnik" abgeschlossen, der komplett neu definiert wurde und sich in vier Fachrichtungen unterteilt:
- Montagetechnik, Konstruktionstechnik, Zerspanungstechnik und Umform- und Drahttechnik.
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