Auf gut Glück!

Rubrik: Übersetzungen vom Deutschen ins Türkische · 8 Beiträge ·

Gast

Ich denke, dass ist die Übersetzung der englischen Version "I'm feeling lucky".
Hier die Erklärung:

Antworten (7)

Gast

"Rastgele" wäre in der Tat passender als "Ke Şa Hi". Oder aber, um etwas Stimmung reinzubringen, "Ne çıkarsa bahtıma!" ;)

Schöne Grüße

Gast

Hallo yil,

ah okay, vielen Dank für die Erläuterung und das Zitat. Ich werde weiterhin wenn ich die Google-Seite öffne den Ausdruck sehr komisch finden (denn für jemanden, der von dessen Sinn keine Ahnung hat, kommt es sehr spanisch vor), aber jetzt kann ich wenigstens Brin`s Gedankengang nachvollziehen und verstehen, wie der Begriff entstanden ist. :-)

Viele Grüße!

Hallo Dida,

in der Tat, "Ne çıkarsa bahtıma!" ist ein toller Vorschlag - so kann der türkische User mit dem Ausdruck wenigstens etwas anfangen ;-) gelungene ÜB!

Viele Grüße,

Elif

Jon

Wenn ich auch noch was dazu sagen müsste, würde ich meinen, dass "Kendimi şanslı hissediyorum" für mich ein bisschen wie "Ich kann mich glücklich schätzen" oder "Da kann ich mich ja glücklich schätzen" klingt, also eigentlich was völlig anderes als "Auf gut Glück".

Also warum nicht so: Şansımı deneyim

Das bedeutet "Ich versuch' mal mein Glück" und entspricht von der Bedeutung her exakt der Redewendung "Auf gut Glück".

Gast

Hallo yil,

"Sansimi denemek istiyorum" wäre eine zutreffendere Lösung gewesen. Zwar hat man bei der ÜB versucht, originaltreu zu bleiben, aber sinngemäß geht das in eine andere Richtung. Danke jedenfalls für die Links, bin also nicht die einzige, die das seltsam findet ;-)

Hallo Jon,

ich sehe das auch so, es gibt semantische Unterschiede zwischen den beiden Ausdrücken. "Ich kann mich glücklich schätzen" kann man ja schließlich nur dann sagen, wenn man das Ergebnis bereits vor sich hat und man seine Zufriedenheit ausdrückt - man kann sich also nicht glücklich geschätzt haben, bevor man die Taste drückt, die im Nachhinein das Ergebnis liefert. :-/

Bei "Auf gut Glück" steht das Ergebnis aber noch aus. Man gibt den Suchbegriff ein, löst das Suchbefehl aus und hofft auf gut Glück ein zutreffendes Ergebnis zu erhalten.

Fazit: Ob man ein zufriedenstellendes Ergebnis vor sich hat, kann man erst nach Durchsicht des vorgeschlagenen Ergebnisses entscheiden.

Liebe Grüße,

Elif

Not: Düsündükce bu buton beni daha da gicik etmeye basladi :-/

Jon

Hallo Yil,

wie schon weiter oben gesagt, wäre Şansımı deneyeyim oder ugs. Şansımı deneyim die kürzeste Variante, mit der man der Redewendung "Auf gut Glück" als Schriftzug auf einem Google-Button am nächsten kommt.

Oder als Alternative: Şansıma güveniyorum

Die Tatsache, dass "Kendimi şanslı hissediyorum" sich auf ein in der Vergangenheit liegendes bzw. bereits im Ablauf befindliches Ereignis bezieht (und nicht auf das in der Zukunft liegende Anklicken des Buttons), war der Fragestellerin Elif - ebenso wie uns - offenbar gleich aufgefallen, so dass sie mit Recht diese interessante Frage in den Raum gestellt hat.

Ich finde im Übrigen nicht, dass die Mehrheit der Leute "Kendimi şanslı hissediyorum" im Sinne von "Ich habe so ein Gefühl, dass mir das Glück (heute) hold ist" auffassen werden. Nach meinem persönlichen Empfinden bezieht sich "Kendimi şanslı hissediyorum" viel eher auf ein oder mehrere Ereignisse in der Vergangenheit, also auf etwas, das entweder schon vorbei ist oder bereits angefangen hat.

Andererseits könnte man "Kendimi şanslı hissediyorum" auch etwas freier als "Ich glaube, ich habe (momentan) eine Glückssträhne" übersetzen....

Die Google-Übersetzer sollten den Button-Text dennoch in Şansıma güveniyorum umändern. Finde ich persönlich am besten.

P.S.: Eine weitere Variante, die ein wenig wie "Ne çıkarsa bahtıma" klingt, ist Her şeye razıyım . :)

Gast

Hallo Jon,

no hard feelings :). Ich habe nur meine Sicht dargelegt, und das zu Genüge, deine bzw. eure sei unbenommen. Wünsche weiterhin frohes Schaffen.

Jon

Hallo Yil,
hier liegt ein Missverständnis vor: Ich hatte meinen letzten Beitrag ganz emotionslos geschrieben. Aber natürlich können Sie nichts dafür. Es liegt vielmehr am Internet. Bei Gesprächen im Web kann es jederzeit passieren, dass man seinem Gegenüber, das man ja leider weder sehen noch hören kann, irgendwelche Gefühle unterstellt, die gar nicht im Spiel waren. Da laufen psychologische Mechanismen ab, z.B. das Projizieren eigener Gefühle auf die anderen - solche Dinge passieren uns allen immer wieder mal. Um das zu verhindern, arbeite ich so oft wie möglich mit diesen Smileys, aber das reicht in der Regel auch nicht aus, um meine wahre Gefühlslage, in der ich mich beim Schreiben meiner Zeilen befinde, zu verdeutlichen. Vielleicht müsste man alle Internetforen mit Webcams ausstatten, damit jeder sehen und hören kann, was sein Gegenüber in Wahrheit fühlt und denkt (oh Gott, besser nicht!!!). ;)

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